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Wappenregister

Wappen Freudl
Wappen Freudl

Laufende Nummer: 34

 

Blason: In Rot ein verbreiteter goldener Schräglinksbalken, auf der oberen Teilungslinie liegend eine farbenverwechselte gesichtete Sonne mit Kranz aus Strahlen und Flammenzungen abwechselnd, unten eine von einem goldenen Dussak durchsteckte goldene Krone, nach der Teilung gelegt. Auf dem Rot-golden bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken, zwei abgewinkelte Rot, mit goldenen Ärmelaufschlägen, bekleidete Arme, eine goldene gesichtete Sonne, mit Kranz aus Strahlen und Flammenzungen haltend.

 

Wappenstifter: Jens Freudl, Langen (Hessen)

 

Entwurf: Andreas Janka, Nüsttal in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Forums der Gemeinschaft wappenführender Familien (GwF)

 

Gestaltung: Dr. Nico Augustin,

 

Registrierungen: Roland Wappenrolle Perleberg unter Reg.-Nr.: 34/2010

 

Führungsberechtigt: Der Stifter und alle seine Nachkommen sowie alle übrigen Nachkommen des urkundlich gesicherten Stammvaters Franz Freudl, geboren am 03.07.1764 in Knappendorf/Knapovec (Ostböhmen), verstorben am 22.04.1824 in Hertersdorf/Horní Houžovec (Ostböhmen), Sohn des Georg(ius) Freudl und der Marina, verheiratet mit Marianna Fuchs (*08.09.1771 in Hertersdorf, †23.02.1828 in Hertersdorf), soweit und solange sie noch den Familiennamen des Wappenstifters (auch als Doppelnamen) führen.

 

Symbolerklärung: Die Farben Rot und Gold und die Krone sind dem Wappen und dem Siegel (1561) von Lanškroun/Landskron (Ostböhmen) entlehnt. Sie betonen eine Jahrhunderte überdauernde Verbundenheit des Freudl-Geschlechts mit Kreis und Stadt Landskron und der historischen Region Schönhengstgau. Die Sonne als „freundliches“ Symbol steht redend für den Familiennamen „Freudl“, der eine Ableitung von dem Übernamen „Freud(e)“ für einen froh gesinnten Menschen ist und zu mhd. vroude/vroedelin = „(kleine) Freude“ bzw. „Mensch, den Kleines froh macht“ gehört. Der Dussack (Tešak), ein „Bauernschwert“, das von den Hussiten im 15. Jahrhundert verwendet wurde, steht für den ursprünglichen Berufsstand der Familie Freudl (Bauern, Gärtner, Häusler) sowie für die Freudl-Stammorte Hertersdorf und Knappendorf, die heute Ortsteile von Wildenschwert (= „Bauernschwert“ = Dussack) sind. Die von dem Dussak durchstoßene Krone sowie die Spaltung der Schildsonne deuten die zwangsweise Vertreibung des Freudl-Geschlechts in den Jahren 1945/46 aus der angestammten Heimat an.

 

Homepage: http://www.janka-ahnen.de/

 

In die WR eingetragen am: 2010

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